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Colin Stüssi 3.Rang an der SM

Der Glarner erreichte beim Strassenrennen der Berufsradfahrer den Podestplatz mit viel Einsatz und Wille. Eine Meisterschaft ist immer auch ein bisschen eine Glücksache, da hier die meisten Fahrer nur wenige bis keine Teamkollegen zur Seite haben, da sie in Ausländischen Teams engagiert sind und die Fahrer in ihrem eigenen Land die Meisterschaft austragen.

Bereits beim ersten Bergpreis zum «Siglisdorfer» entstand die erste und einzige Spitzengruppe. Es bildete sich am Bergpreis eine grössere Gruppe die in der Abfahrt weit auseinander gezogen wurde, Stüssi der im hinteren Teil des über 100 Fahrer umfassenden Feldes den Berg in Angriff nahm arbeitete sich immer weiter nach vorne, so dass er den Anschluss am Bergpreis knapp noch schaffte an die erste Gruppe. In der Abfahrt stürmte Stüssi an dieser vorbei und fand sich unten in der 5 Fahrer starken Spitze. Diese harmonierte ausgezeichnet und Vergrösserte schnell ihren Abstand nach 2 von 8 Runden a 24 km hat die Gruppe bereits über 2 Minuten Vorsprung. In der Gruppe war mit Sebastian Reichenbach von Gruop Farme der bekannteste Fahrer, mit dabei neben Stüssi noch zwei Fahrer vom Team Tudor von Fabia Cancelara und ein weiterer Fahrer der nach einer Tempoverschärfung durch Stüssi den Anschluss in der Gruppe verlor. Stüssi steigerte in der 3 Runde das Tempo, weil die Verfolger unter eine Minute an die Spitze herangefahren waren.

 

Bereits nach dem ersten Bergpreis steckte Stüssi in der entscheidenden Spitzengruppe die, die restlichen 180 Kilometer in Angriff nahmen. Zu Beginn zu fünft, dann zu viert  und 55km vor dem Ziel noch zu  dritt. Die Verfolger kamen in der 3. von 8 Runden bis auf 45 Sekunden an die Spitzenfahrer heran, bis vorne wieder aufs Tempo gedrückt wurde. Die 3 Fahrer an der Spitze, Sebastian Reichenbach Groupama FDJ, Robin Froidevaux  Tudor ProCycling Team und Colin Stüssi Team Vorarlberg, liessen sich den bevorstehende Erfolg nicht mehr nehmen. Am letzten Bergpreis, dies nach 181 km, hatte Reichenbach eine Lücke die Stüssi und  Froidevaux wieder schliessen konnte. Ein letzter Angriff, 1,5 Kilometer vor dem Ziel setzte Stüssi, um so einer Sprintentscheidung aus dem Weg zu gehen, die beiden Westschweizer schlossen aber die Lücke kurz vor dem Ziel wo es einen Sprint nach 191 Kilometer kam. Dabei Gewann der jüngste des Trios den Schweizermeistertitel vor Reichenbach und Stüssi.


Bericht und Fotos: René Stüssi


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